Coin Christophe
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Künstlerische Ausbildung
1974 errang er am Pariser Konservatorium mit Andrè Navarra als Lehrer den ersten Preis für sein Cellospiel. Studienabschluss im Fach Alte Musik bei Nikolaus Harnoncourt in Wien. Weiterführende Studien auf der Viola da Gamba bei Jordi Savall in Basel.
Künstlerische Karriere
1984 gründete er gemeinsam mit Erich Höbarth, Andrea Bischof und Anita Mitterer das “Quatuor Mosaïques”, das sich auf Musik der Wiener Klassik spezialisiert hat. Neben seinen Tätigkeiten als Kammermusiker ist Coin als Solist und Dirigent regelmäßig Gast bei Konzerten in Frankreich und im Ausland. Seit 1991 leitet er das Barockorchester “Ensemble Baroque de Limoges”.
Als Musiker und Wissenschafter organisiert er seit 1992 internationale Symposien in Limoges, wo Spieltechniken und der Bau früher Instrumente Gegenstand der Diskussion sind.
Aufnahmen
Seine Aufnahmen stießen bei den Kritikern auf große Zustimmung und ernteten mehrere Auszeichnungen. 2 “Gramophone Awards” für die Einspielung von Haydn's Opus 20 and Opus 33 mit dem “Quatuor Mosaïques”, und ein “Classical Music Victoire Award” für die Aufnahme von Bach Kantaten “cello piccolo” mit dem “Ensemble Baroque de Limoges”.
Lehrtätigkeiten
Christophe Coin unterrichtet am Pariser Konservatorium und an der „Schola Cantorum“ in Basel.
