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Mittwoch, 20. Juli 2011
CITYPARK Graz
Beginn: 21:00
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Vom Parkdeck des Cityparks mit Sicht auf die abendlichen Lichter des Schlossbergs ertönt teuflisch feurige Zigeunermusik und Werke von Franz Liszt.
Seit dem späten 18 Jahrhundert nimmt die Musikwelt Europas zunehmend Notiz von der fabelhaften, urtümlichen Musikalität der Roma, besonders jener aus dem ungarischen Raum. Joseph Haydn ist der Erste, der ihre Melodien in seine Werke einfließen lässt, am Wiener Kongreß triumphiert die Kapelle des "Ungarischen Orpheus", János Bihari. Obwohl "Zigeunermusik" schon seit Jahrhunderten größten Anklang findet, müssen ihre Interpreten nach wie vor gegen gesellschaftliche Ausgrenzung kämpfen.
Franz Liszt mit seiner genialen Einfühlung un seinem revolutionären Spielstil gelingt es, das Spiel der Kapellen auf das solistische Klavier zu übertragen, er setzt sich auch literarisch und soziologisch mit dem Phänomen auseinander.
In diesem Konzert wird dieses Wechselspiel gleichsam nachvollzogen, Volksmusik trifft "Kunstmusik", Original und Transkription, Improvisation und Arrangement verschmelzen zu einem Ereignis. Geschriebenes und frei Erfundenes, das Absolute oder der Augenblick----die Grenzen verschwimmen und werden gegenstandslos.
Ein Thema, ein Musikerlebnis von kultureller und politischer Aktualität.
Liszt: Ungarische Rhapsodien, Liebestraum, Csardas, Grandes Études de Paganini Bearbeitungen im zigeunerischen Stil und Roma-TraditionalsDas Programm wird von Paul Gulda moderiert
Open Air Veranstaltung am obersten Parkdeck. Warme Kleidung ist empfehlenswert. Bei Regen findet das Konzert am Panoramaplatz im CITYPARK statt.
Onlinereservierungen für dieses Konzert sind leider nicht möglich
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